17.01.2010

Heute konnte in Kavala mit Hilfe der Lebendfalle ein Rüde eingefangen werden welcher gestern das erste mal gesehen wurde...

Aber er war zu scheu um ihn so einzufangen, daher kam die Falle zum Einsatz.


Dieser arme Kerl teilt sein Schicksal mit tausenden von Hunden in Griechenland - die Hunde werden an einem Bein !!! mit Draht angebunden, um auf irgendetwas aufzupassen...

Man benötigt auf diese Weise nichtmals ein Halsband, es tut auch mehr weh am Fuß, und der Hund macht wenig Befreiungsversuche...

Ein Strick wird durchgebissen, ein Draht nicht.

Und so sieht das Ergebnis nach Monaten dieser Haltung aus ! Irgendwann rostet der Draht, wird instabil und der Hund kann sich befreien. Oftmals dreht er sich noch vorher ein paar Mal um die eigene Achse, der Draht wird immer enger.


Der Tierarzt konnte das arme Tier vom Draht befreien und ist guter Hoffnung das Bein nicht amputieren zu müssen...dennoch- benutzen wird der Rüde es wohl nie mehr, im Laufe der Zeit haben sich Bänder und Sehnen verkürzt auf Grund der Schonhaltung.


Aber zumindest konnte ihm der Schmerz genommen werden...

Am gleichen Ort befanden sich auch eine Hündin in völlig desolatem Zustand, ein Wunder dass sie noch aufrecht steht:-(

Und 2 ihrer Welpen ( Pauli und Tebo, zu sehen bei uns unter "Welpen" )

Hoffentlich können die 3 morgen geholt werden...


03.01.2010

Bitte sehen Sie sich folgende Bilder nur an wenn sie es verkraften einen toten Welpen anzusehen...

Auf der Müllkippe geboren,  8 Wochen im Müll und vom Müll gelebt...

Und im Müll gestorben...zerquetscht von einer Ladung Müll , die jemand abgeladen hat und den Welpen übersehen hatte, oder ihn auch gar nicht sehen wollte...

Schon vor 2 Wochen schickte und die Tierschützerin Fotos der Welpen, und der Mutter. Auch an diesem Tage wollte jemand Müll abladen, doch hat im letzten Moment eine Bewegung gesehen.


Und konnte die beiden Kleinen retten und sie der Mama zurückgeben.



2 Wochen später hatten 2 der 4 Welpen dieser Hündin leider keinen Schutzengel:-( Sie wurden bei lebendigem Leib zerquetscht...


Die Mutterhündin versteht es nicht, versucht sie immer und immer wieder zu animieren...steht doch auf...


Wir müssen dringend den noch vorhandenen Welpen dort helfen, sie dürfen nicht das gleiche Schicksal erleiden, sie haben doch noch das ganze Leben vor sich...


13.12.2009

Heute nachmittag bekam Evi einen Anruf, eine Frau hatte beim Müll wegbringen in einer Mülltonne Geräusche gehört...

Da es vor Evi's Haustüre geschah lief sie sofort nachschauen : und tatsächlich, im Müll lagen 6 Hundebabies, gerade geboren...

Der Tierquäler hatte die Hunde in den Recyclingmüll geworfen...

Ob sie es schaffen und aufwachsen dürfen wird sich zeigen, aber zumindest wird Evi es wie immer versuchen.

VIDEO



21.11.2009

Tarzan, ein Streuner der seit Jahren in Kavala umherlief, wurde gestern von einem Bus erfasst und starb...

Bitte sehen Sie sich die grausamen Bilder nur an wenn Sie es wirklich können...

Diesen Anblick haben die Tierschützer vor Ort jeden Tag, wie muss es sein ein Tier, dass man jahrelang umsorgt hat, so zu finden ? Es "beseitigen" zu müssen ?

Es ist schwer :-(

Und wieder zeigt uns das, dass nur die Tiere eine wirkliche Chance haben, die man von der Straße in ein gutes Zuhause geben kann...

Bild 1  Bild 2  Bild 3  Bild 4


08.11.2009

Vorgestern musste Evi sich wieder eine fürchterliche Szene ansehen...ein ausgesetzter, offensichtlich kranker Hund wanderte einsam herum. Kaum fähig sich fortzubewegen, aber dennoch zu schnell um ihn leicht einzufangen.


Derjenige, der ihn ausgesetzt hat, hat scheinbar ein schlechtes Gewissen und hat ihm einen "Unterstand" gebaut, auch Futter stand dort, mitten im Nirgendwo...


Evi verzweifelt daran, verstehen die Menschen nicht dass ein Hund außer einer Plastikplane auch Liebe braucht, eine Familie und ärztliche Versorung wenn er krank ist ???

2 Tage hat sie versucht ihn einzufangen- und es gestern endlich geschafft;-) Nund wird der kleine Kerl ersteinmal dem Tierarzt vorgestellt...damit er bald glücklich leben kann- und hoffentlich eine Familie findet die ihn liebt...


27.10.2009

Gestern bekam Evi einen Anruf...eine Hundemama war vergiftet worden :-(

Unglücklicherweise hatte sie 3 kleine Babies bei sich...nicht älter als 3 Wochen.

Evi war vor die Wahl gestellt: entweder müsste sie sie zum Tierarzt bringen und sie einschläfern lassen...oder aber sie nimmt sie auch noch mit nach Hause, zu den 7 anderen Hunden.

Die Wahl fiel ihr nicht schwer.

Nun dürfen die kleinen, nassen Frettchen erst einmal wachsen. Wir sind gespannt was aus ihnen wird, noch erkennt man ja kaum dass sie einmal Hunde werden wollen;-)

Sie hatten viel, viel Glück...hätten sie bei der toten Mama getrunken...

Oder ebenfalls das vergiftete Futter gefressen...wir hoffen es geht alles gut, noch kann man nichts sagen!



18.10.2009

Vor ca 3 Wochen huschte vor Evi ein kleiner Hund unter ein Auto...sie konnte sehen dass er dringend Hilfe braucht, denn scheinbar hatte er einen eingewachsenen Strick um den Hals!


Nach Monaten der Qualen hat er sich scheinbar befreien können und die Chance genutzt weit, weit wegzulaufen... ( in Griechenland ist es üblich schon 2 Monate junge Welpen anzuketten, dass diese ja noch wachsen vergisst man oft und gerne!!!)

Der kleine Kerl war aber sehr, sehr scheu und Evi musste sich stundenlang auf die Lauer legen, versuchte es mit Futter ...


Endlich, nach vielen Stunden, schaffte sie es ihn zu schnappen - doch da er heftige Schmerzen und fürchterliche Angst hatte musste etwas getan werden damit er nicht zubeissen konnte- nur was tun wenn man ganz alleine ist???

Not macht erfinderisch, und Evi sah ihre Chance in einem Bändel ihrer Hose,-) Der erfüllte seinen Zweck auch ganz prima wie man sieht,-)


Mittlerweile ist der kleine Mann bei ihr zuhause, seine seelischen und auch die schlimmen körperlichen Wunden heilen langsam, aber sicher...



20.09.2009

Evi ist gestern , wie berichtet, mit beiden Hunden direkt in die Klinik gefahren.

Dort stellte sich heraus dass der Hunde, der nichtmals aufstehen konnte, erst 11 Monate !!! jung ist - unfassbar...

Wir werden ihn Aiolos nennen , das bedeutet " Sohn der Winde "

Der andere Hund , ca 5-6 Jahre jung, wird Thaumas genannt, "Wunder"

Thaumas geht es relativ gut, bis auf die völlig vereiterten Ohren, welche bereits von Maden gesäubert und versorgt wurden und Herzwürmern. Beide Hunde waren völlig dehydriert, haben ihr Leben lang noch nichts vernünftiges gefressen und sind in fürchterlichem Zustand.

Aiolos musste schnellstens eine Bluttransfusion bekommen, da er auf Grund der Zecken und der Flöhe völlig blutleer war...nicht ganz freiwillig stellte sich ein schwerer und gesunder Hund aus dem Tierheim zur Verfügung;-)

Nun heisst es beten, die nächsten Tage werden zeigen ob Aiolos es schafft...wir haben ihm einen Namen gegeben weil wir daran glauben dass er bald fröhlich und frei mit den anderen Hunden spielen kann- wie es seinem Alter entspricht !!! Und er wid ein wunderschöner, traumhafter Junghund werden!


19.09.2009

Gestern bekam Evi einen Anruf, jemand erzählte ihr von einem alten Schäfer welcher 2 Hunde hält, in fürchterlichem Zustand sollten die beiden sein...

Evi benachrichtigte sofort den Amtsveterinär ( ja- den gibt es auch in GR ;-) , die Polizei und erstattete Anzeige beim Staatsanwalt.

Was nun letzendlich dabei herauskommen wird ( nämlich nichts...) ist eine andere Sache, aber man darf das nicht einfach hinnehmen!

Evi und Katharina schickten uns folgende Bilder, die Hunde hatten offene Wunden, waren voller Maden  kein Tropfen Wasser weit und breit...

Einer der Hunde konnte nicht aufstehen, stand kurz vor dem Tod...ein Leben lang an einer kurzen Kette angebunden:-(

Nun sind die beiden bei einem Tierarzt und werden versorgt, wir werden berichten.

http://www.youtube.com/watch?v=tN-qpaL2mo0



11.09.2009

Am 30.08.2009 bekamen wir Fotos eines Welpenmädchens...sehr ängstlich , und schwer verwundet!

Ihr linkes Bein ist auf das dreifache angeschwollen, wir vermuten dass sie in einem Draht hängen geblieben war oder dass sie jemand am Fuß angebunden hatte...


Leider war die Kleine nicht aufzufinden nach diesen Fotos, Kostas und sein Team sind immer wieder zur Futterstelle, aber die Hundemutter ist zu schlau und hat ihr Kind beschützt, sie immer in Sicherheit gebracht und aufgepasst...

Wochenlang haben wir gezittert - denn es zählt jeder Tag !!! Jeder Tag bringt die kleine Ylvi, wie sie nun heisst, dem Tod näher, oder zumindest dem Verlust des Beines...

Heute nun endlich...aufatmen ;-) Kostas hat es geschafft sie einzufangen, es war eine "schwere Geburt", denn trotz der bösen Verletzung kann diese kleine Maus flitzen! Letzendlich hat sie ihn aus lauter Panik noch gebissen- aber sie kennt ja keine Menschen, und dann diese Schmerzen...

Nun ist sie in Sicherheit, hoffentlich beruhigt sie sich bald , nimmt ihr Futter und damit auch das lebenswichtige Antibiotikum!

Sobald eine Besserung eintritt wird die kleine Ylvi zu uns ausfliegen, um dann hier behandelt zu werden!


Bitte helfen Sie uns bei den Kosten, eigendlich können wir uns so einen schweren Notfall finanziell momentan nicht leisten, aber wir müssen doch alles tun um wenigstens zu versuchen ihr Bein zu retten!!!

Danke!!!

Falls Sie eine Patenschaft übernehmen wollen ( einmalige Spende oder monatlich ) schreiben Sie bitte an unsere Frau Gerdes, sie wird Ihnen alles erklären und wir werden Ylvi alles erdenkliche an Hilfe zukommen lassen was uns möglich ist...

kerstin.gerdes@tiere-in-not-griechenland.de


11.09.2009

Am 3.9. fand Evi auf dem Weg zum Tierheim eine Hündin...schwach und müde schleppte sie sich über die Straße...

Evi bemerkte dass sie eine furchtbare Wunde an einem Ohr hatte, und vermutete schon dass das Ohr voller Maden sein musste so wie es aussah...

Evi wusste dass sie ihr helfen musste, gab ihr mit dem Futter ein Beruhigungsmittel, fiel vor ihr auf die Knie und sprach mit ihr- nichts, sie lief weiter davon...Evi solgte ihr eine halbe Stunde , da war ihr klar dass sie Hilfe brauchte! Ihr einziger Gedanke war dass der arme Hund bei lebendigem Leib von den Maden aufgefressen werden würde...

Sie rief Katherina an, sie kam so schnell sie konnte und nach einer weiteren Stunde hatten sie die Hündin in einem Kanal gesichert...

Sie konnten sie herausholen und sind auf direktem Weg mit ihr zum Tierarzt durchgefahren...

Auf dem Weg dorthin zeigte sich schon welches Ausmaß die Verletzung hatte...

Beim Tierarzt angekommen wurde die Hündin erst einmal untersucht...wir zeigen Ihnen hier nur die weniger schlimmen Bilder...


Das Ohr war schon total zerfressen, Maden überall! Bitte die Bilderlinks nur anclicken wenn Sie es ertragen können Massen von Maden zu sehen, uns selbst wurde mehr als übel- dennoch denken wir dass - wer es sehen will- das auch sollte, denn das ist einfach die traurige Wahrheit in Griechenland, so müssen die Hunde sich durchschlagen...dieser Hund ist nicht der Einzige mit höllischen Schmerzen, ohne Zukunft...

Vorsicht bitte!!!

Bild 1  Bild 2  Bild 3  Bild 4  Bild 5

Mittlerweile wurde Hope, wie sie nun heisst, operiert und das Ohr wurde amputiert, es war nicht mehr zu retten- aber sie wird nun ohne Schmerzen leben können!!!

Es stellte sich heraus dass sie 12-14 Jahre alt ist, nun darf sie bei Evi im Tierheim ihren Lebensabend verbringen...


Diese OP und die weitere Behandlung kostete um die 500 euro ...falls Sie Evi unterstützen möchten sprechen Sie uns bitte an, wir geben Ihnen gerne die Bankverbindung- Evi leistet ganz, ganz wunderbare Arbeit...



11.08.2009

Vor 3 Tagen hat Evi eine Hündin gefunden, die Arme hatte ein riesiges Loch an einer Flanke, voller Maden:-(

Evi hat sie alle mit der Pinzette entfernt, es war kein Tierarzt mehr da um diese Zeit!!! Sie bekommt nun Antibiotika und macht sich toll. Wir haben sie Lotta genannt, eine ganz liebe, ruhige Hündin...


Detailbilder bitte nicht anclicken wenn Sie nicht wirklich einen robusten Magen haben, selbst mir wurde es schlecht:-(

DETAILFOTOS- Vorsicht bitte : Bild 1  Bild 2  Bild 3


25.06.2009

In Kavala wollte letzten Sonntag ein griechischer Held seinen Hund loswerden...

Er hat ihm einen Strick um einen Fuß gebunden, ihn hinter seinem Auto hergeschliffen bis er verendet war...

Dann hat er ihn losgeschnitten und am Straßenrand liegen gelassen.

Wir fragen uns was solche Menschen anstatt eines Herzens haben:-(